TÜV nicht bestanden – wie geht es weiter?

Veröffentlicht am: 21. Mai 2021

Ihr Fahrzeug ist bei der Hauptuntersuchung durchgefallen? Das können Sie tun!

Kennen Sie das? Sie wissen, die Hauptuntersuchung steht bevor – und Sie wissen auch, Ihr Fahrzeug steuert auf Rekordzahlen im km-Bereich zu, hat einige Jahre unter der Motorhaube und mehr als einen Pain Point. Und dann kommt es, wie es kommen musste: Nach der Hauptuntersuchung gibt es keine neue TÜV-Plakette, sondern eine Mängelliste, die so umfangreich ist, dass sich die Frage stellt: „Ist es nicht sinnvoller, wenn ich mich von meinem Fahrzeug trenne?“

HU nicht bestanden – lohnt sich die Kfz-Reparatur?

Die Hauptuntersuchung (HU) oder auch „der TÜV“ steht alle zwei Jahre an, um die Verkehrstüchtigkeit z.B. eines Autos, Transporters, Wohnmobils, LKW oder Kastenwagens prüfen zu lassen. Was nun, wenn Ihr Fahrzeug die Hauptuntersuchung nicht bestanden hat? Anhand des Prüfberichts können Sie sehen, welche Mängel an Ihrem Kfz zu finden waren. Nun stellt sich die Gretchenfrage: Lasse ich mein Fahrzeug reparieren oder verkaufe ich es, wenn die Nachbesserungen umfangreich und teuer sind – und womöglich sogar den Restwert des Fahrzeugs übersteigen? Hier kann es sinnvoller sein, sich vom Kfz zu trennen.

Option ①: Fahrzeug ohne TÜV verkaufen

Aber wer kauft ein Fahrzeug ohne TÜV, das nicht mehr auf der Straße fahren darf? Einfache Antwort: Wir. Denn wir sind spezialisiert auf den Ankauf von Fahrzeugen aller Art wie PKW, LKW, Transporter, Kipper, Kastenwagen, Wohnmobil oder Pritschenfahrzeug. Zudem kaufen wir auch Fahrzeuge mit Getriebe- oder Motorschaden und hoher Kilometerzahl. Ein aktueller TÜV ist nicht notwendig. Möchten Sie sich also von Ihrem Fahrzeug trennen, helfen wir Ihnen gerne weiter.

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Option ②: Reparatur

Wenn Sie Ihr Fahrzeug behalten wollen und etwas fachkundig sind, können Sie einige Mängel eventuell selbst beheben. Zumindest kleinere wie den Wechsel einer defekten Glühbirne. Im Normalfall brauchen Sie aber eine Werkstatt, die Sie natürlich frei wählen können. Es muss nicht der Betrieb sein, bei dem Ihr Fahrzeug bei der HU war. Beauftragen Sie eine professionelle Werkstatt mit der Reparatur, können Sie davon ausgehen, dass Ihr Fahrzeug die Nachprüfung bestehen wird, wenn die aufgeführten Mängel beseitigt sind.

Reparieren, aber günstig soll es sein

Die Werkstatt, bei dem der TÜV durchgeführt wurde, wird Ihnen sicherlich anbieten, die Reparaturen auszuführen und die Nachprüfung Ihres Autos zu übernehmen. Aber nur weil diese Werkstatt die HU durchgeführt hat, heißt das nicht, dass Sie Ihr Kfz dort auch nachbessern lassen müssen. Wenn Sie unsicher sind, ob der Preis, der Ihnen vorgeschlagen wird, fair ist, können Sie auch eine andere Werkstatt in Betracht ziehen. Vielleicht finden Sie einen günstigeren Anbieter. Anhand der HU-Mängelliste kann jede Werkstatt exakt erkennen, was zu reparieren, auszubessern und nachzurüsten ist – und Ihnen auch vorab ein genaues Angebot machen.

Nicht zu vergessen: vier Wochen Nachprüfungsfrist

Achtung: Für die Reparatur beziehungsweise die Wiederholung der Prüfung haben Sie nur einen Monat zur Verfügung. Diese Zeitspanne kann nicht verlängert werden. Nach Ablauf dieser vier Wochen darf Ihr Fahrzeug nicht mehr auf einer öffentlichen Straße fahren. Werden Sie nach Ablauf der Frist ohne gültige TÜV-Plakette erwischt, droht Ihnen ein Bußgeld.

Ein Tipp: Wenn Sie eine andere Werkstatt beauftragen, vergewissern Sie sich also, dass diese die Mängel in der zur Verfügung stehenden Zeit auch beseitigen kann. Denken Sie auch daran, dass Sie nach der Behebung der Mängel erneut eine Gebühr für die Nachuntersuchung zahlen müssen. Einige Werkstätten bieten einen Preisnachlass oder die Übernahme der gesamten TÜV-Gebühren an, wenn Sie das Auto dort reparieren lassen. Doch kann es sein, dass Sie am Ende ein insgesamt teureres Angebot erhalten.

Bereit für die Nachuntersuchung

Werden die beanstandeten Mängel innerhalb von vier Wochen behoben und die Nachprüfung durchgeführt, fallen hierfür geringere Kosten als bei der HU an. Es werden nur die bemängelten Punkte erneut geprüft, es erfolgt kein Gesamt-Check mehr wie bei der HU. Versäumen Sie aber die Monatsfrist, muss eine vollständige, neue HU durchgeführt werden.

Wie viel kostet eigentlich die Hauptuntersuchung?

Es gibt keinen einheitlichen Preis für den TÜV, da es verschiedene Organisationen gibt, welche die HU durchführen, beispielsweise Dekra, GTU, KÜS, TÜV Nord oder TÜV Süd. Die Preise sind seit einigen Jahren leicht gestiegen, da eine Endrohrmessung bei der Abgasuntersuchung für alle Fahrzeuge vorgeschrieben ist. Die durchschnittlichen Kosten liegen derzeit etwa bei 75 Euro. Da die Kosten für eine Hauptuntersuchung aber variieren, lohnt es sich, die Preise vor einem Werkstatttermin zu vergleichen. Doch orientieren Sie sich nicht ausschließlich auf die eventuell gesparten 10 oder 20 Euro, suchen Sie sich eine Werkstatt mit Qualität und Service, der Sie vertrauen können.

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